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CODEX

 
 

Codex-Kapitel B3

Teilkapitel Met-Honigwein
Beschreibung

1. Unter Met (Honigwein) im Sinne dieses Teilkapitels versteht man ein Getränk, das aus einer Honiglösung (Gemisch aus Honig im Sinne der Honigverordnung und Trinkwasser im Sinne der Trinkwasserverordnung, mindestens 1 Teil Honig auf 2 Teile Wasser) durch Gärung hergestellt wird.
Er weist die vom verwendeten Honig herrührenden typischen Geruchs- und Geschmackseigenschaften auf. Lediglich zur Geschmacksabrundung können dem Ansatz auch Gewürze, Kräuter, Früchte und Fruchtsäfte in geringen Mengen zugesetzt werden.
Mit Honig versetzter Wein (im Sinne des Weingesetzes 1999 idgF) fällt nicht unter dieses Teilkapitel.

2. Der Alkoholgehalt des Mets beträgt mindestens 11 Vol.- % und darf nur im Wege einer Gärung herbeigeführt werden.

3. Zur Unterstützung der Gärung und Klärung können die für önologische Verfahren und Behandlungen (im Sinne des WeinG 1999 idgF) gestatteten und bei der Meterzeugung üblichen technologischen Hilfsstoffe (z.B. Reinzuchthefen, Hefenährsalze, Klärmittel) verwendet werden.

4. Met (Honigwein) ist klar; er wird üblicherweise vor der Abfüllung filtriert.

5. Gemäß der Verordnung über andere Zusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel, BGBl. II 383/1998 idgF können Met das Konservierungsmittel Sorbinsäure und Schwefeldioxid zugesetzt werden. Die höchstzulässigen Mengen betragen jeweils 200 mg/l.

6. Met ( Honigwein) kann auch durch Wärmebehandlung bei der Abfüllung haltbar gemacht werden.

7. Der Zusatz von Säuerungsmitteln wie Citronensäure ist üblich und richtet sich nach den Bestimmungen der Verordnung über andere Zusatzstoffe als Farbstoffe und Süßungsmittel, BGBl. II 383/1998 idgF.

8. Aromen im Sinne der Aromenverordnung, BGBl. II 42/98 idgF werden nicht zugesetzt. Eine Geschmacksabrundung nach der Gärung mit Honig ist möglich.

9. Es sind auch Mischungen von Met (Honigwein) mit verschiedenen geschmacksintensiven Lebensmitteln auf dem Markt, bei denen die charakteristischen Geruchs- und Geschmackseigenschaften des reinen Mets (Honigweins) nicht mehr im Vordergrund stehen bzw. überdeckt werden. Derartige Produkte werden im vorliegenden Codexteilkapitel nicht geregelt und sind dementsprechend zu bezeichnen.

Bezeichnung von Met (Honigwein)

10. Erzeugnisse, die nach diesen Richtlinien hergestellt sind, werden als "Met", auch in Verbindung mit dem Wort "Honigwein" bezeichnet. Auf die (traditionelle) österreichische Codexqualität kann hingewiesen werden.

11. Die für die Angabe des Alkoholgehaltes gemäß §4 Z.9 der Lebensmittelkennzeichnungs-VO, BGBl. 72/1993 idgF, zulässige Abweichung bei Met (Honigwein) beträgt gemäß AlkoholangabenVO, BGBl. II Nr. 136/1997) ± 1 Vol.-%.

12. Hinweise wie „trocken“, „halbsüß“, „süß“ oder ähnlich beziehen sich auf den durchschnittlichen Gesamteindruck und stellen lediglich eine Orientierungshilfe für die Konsumenten dar.